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Hochwissenschaftliche Weihnachten euch allen! And a geeky New Year!
Naturwissenschaften und Geisteswissenschaften müssen einen gewissen Grundrespekt füreinander aufbringen. Wenn die einen sagen "was man nicht messen kann, ist uninteressant!", und die anderen "Wahrheit ist bloß sozial konstruiert!", kommt niemand weiter.
Aus meinem aktuellen Buch:
Und dann: Die Naturwissenschaftler würden einfach stupides Mitläufertum fordern. An dieser Stelle wird der Text mehr als ärgerlich. Das ist mies und gefährlich. Wer das sagt, hat keine Ahnung, was Wissenschaft ist und wendet sich offen gegen rationales Denken.
Das Gegenteil ist wahr: Das Vorbringen revolutionärer neuer Ideen gehört zum wissenschaftlichen Arbeiten dazu. Gerade in der Naturwissenschaft genügt es eben nicht, braver Mitläufer zu sein. Es geht immer darum, alte Ideen zu hinterfragen und über sie hinauszuwachsen.
Wer sich eine "naturwissenschaftliche Orthodoxie" zusammenfantasiert, die andere Gedanken als "Häresie" abtut, hat offensichtlich keine Ahnung von Naturwissenschaft, hat nie einen NaWi-Seminarvortrag gehört, oder gar eine Konferenz besucht. Das ist lächerlich.
Ausdrücklich warnen möchte ich aber davor, den Autor dieses Textes als prototypisches Beispiel eines Philosophen zu sehen. Nein, er ist kein Philosoph. Die Philosophie ist besser als das. Wir dürfen nämlich nicht den Fehler machen, den er hier begeht:
Naturwissenschaft und Geisteswissenschaft gegeneinander auszuspielen ist falsch. Wir brauchen beides. Das bedeutet aber auch, dass beide Seiten die andere respektvoll behandeln müssen.
Philosophie ist wertvoll! Sie schenkt uns viele Ideen, mit denen ich mich als Physiker gerne auseinandersetze. Aber dieser Text ist einfach nur eine Hetzschrift, keine Philosophie. Betrachten wir es als abschreckendes Beispiel, wie GeWi & NaWi eben NICHT interagieren sollten.
Nichts in diesem Text ist neu - all die dummen Vorwürfe hatte ich schon gehört. Daher habe ich sie in meinem neuen Buch auch alle behandelt - falls jemand mehr dazu lesen möchte: Die Schwerkraft ist kein Bauchgefühl, Brandstätter Verlag
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